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Meditation, das ist so eine Sache

Vermutlich, wenn du dich mit dem Thema Yoga befasst, hast du dich auch schon mit dem meditieren beschäftigt. Eine Kurzmeditation in der Yogastunde oder mal einen 1-3 stündigen Workshop in Meditation oder gar einen einwöchigen Meditations-Retreat im Kloster, eine Anleitung aus einem Buch zu rate gezogen oder was der Markt sonst noch bietet.

Meditation ist ein prickelndes Thema und jeder der mit dem meditieren anfängt möchte diese unglaublichen Glücksgefühle erleben, erspüren, von denen immer geschrieben und gesprochen wird.

Und, wie mache ich das jetzt genau? Wie fange ich an? Wie lange muss ich meditieren usw……?

„Stopping…… oder wie man die Welt anhält“ , das ist der Titel eines Filmes über Meditation, der derzeit in Nürnberg im Metropolis zu sehen ist. Er ist wirklich empfehlenswert und gibt einen sehr objektiven Einblick ins Thema, mit Charme, Witz und Authentizität gedreht.

Hier einige Punkte, die mir helfen, meditieren zu lernen, meditieren zu mögen, meditieren zu genießen.

  1. Es ist wirklich wichtig, das du für dich einen Platz findest, an dem du dich wohl fühlst, den du dir so gestaltest, das eine Atmosphäre entsteht, in der du eine gewisse Zeit allein verbringen möchtest und die dir so was wie Geborgenheit schenkt.
  2. Finde eine Sitzhaltung, in der du längere Zeit verweilen kannst, denn wenn dir der Fuß oder das Bein einschläft, ist es schnell vorbei mit der inneren Ruhe und einmal draußen, aus dem geschaffenen Raum der inneren Gelassenheit, war es das meist für diesen Tag mit dem meditieren. Empfohlen wird hier meist eine yogische Sitzhaltung, der Lotussitz, der einbeinige Lotussitz oder der Kreuzbeinsitz. Sollte das, aus welchen Gründen auch immer für dich nicht möglich sein, setze dich einfach auf einen Stuhl, wo die Füße noch Bodenkontakt haben, damit du mit den Energien der Erde verbunden bist oder setz dich auf ein Meditationskissen oder Meditationsbank.
  3. Sorge dafür, das es dir während der Meditation angenehm warm ist, denn wenn die Füße das frieren anfangen, ist die Ruhe auch wieder schnell weg. Hülle dich in eine Kuscheldecke oder ein spezielles Meditationstuch. Es sollten die Schultern bedeckt sein und die Füße, achte darauf, das keine Spannung der Decke entsteht, sondern das sie sich leicht und locker um deinen Körper schmiegt.
  4. Eine Kerze sollte auch Teil deiner Meditation sein, zum einen kann sie dir helfen, den Geist etwas zu fokusieren, zum anderen schafft sie eine Reinheit im Raum, deshalb wird auch bevorzugt eine weiße Kerze genommen.
  5. Die Hände solltest du auf die Knie legen und zum Chinmudra (auch GyanMudra genannt) formen. Dabei führst du die Fingerspitzen von Daumen und Zeigefinger zusammen, die restlichen Finger gestreckt oder leicht angewinkelt, nach vorne vom Körper weg halten. Das Chinmudra ist das Mudra des reinen Bewusstseins. Es steht dafür, dich durch Erfahrung zum reinen Bewusstsein hin zu führen.
  6. Jetzt kann es los gehen. Setze dir für den Beginn besser keine Zeit, wie lange du meditieren möchtest, das erzeugt nur einen Zwang. Also sei einfach entspannt und erlebe was passiert. Richte deinen Blick für 1-3 Minuten auf das Kerzenlicht und versuche den Geist darauf zu konzentrieren. Vielleicht nimmst du eine Art Aura um die Flamme war oder kannst die Wärme der Kerze spüren, auch wenn sie in einigen Metern Entfernung steht oder deine Augen werden müde und du schließt sie. Erwarte nichts las dich einfach auf das meditieren ein.meditation2
  7. Du hast die Augen jetzt geschlossen und wenn du nicht schon geübt bist wirst du erleben wie sich dein Geist mit Gedanken füllt, wie du geistig Situationen durchspielst oder krampfhaft versuchst Gedanken loszuwerden, um nur Momente später festzustellen, das dich jetzt andere Gedanken beschäftigen. Das ist der Augenblick an dem du deine Gedanken ganz bewusst wahrnehmen solltest und geistig ganz klar „stop“ sagst. Jetzt, das Allerwichtigste für dich, wenn du neu beim Meditieren bist. Stelle dir ganz bewusst die Frage:            „WOHER KOMMT DER NÄCHSTE GEDANKE!“             Was dann passiert ist ganz erstaunlich, der Geist wartet, ja er ist in Erwartungshaltung auf den nächsten Gedanken und woher der wohl kommen mag. Jetzt erlebst du die ersten gedankenfreien Momente. Nichts passiert, Leere, Leere, Ruhe im Kopf………….. – bis du dich schließlich wieder dabei erwischt, das dich Gedanken eingeholt haben. Macht nichts, diesen Vorgang wiederholst du einfach so oft wie du willst, er funktioniert immer. In dieser Hinsicht ist unser Köpfchen recht einfach strukturiert. Irgendwann wirst du merken, das sich keine Ruhe mehr einstellt.
  8. Dann las es gut für den Tag sein. Nimm noch ein paar tiefe Atemzüge bis in den Bauch hinein und nehme auch wahr, wie beim Einatmen der Bauch sich hebt und beim Ausatmen senkt. Öffne die Augen und komme in den Raum, in den gegenwärtigen Augenblick und ins Hier und Jetzt zurück.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH, du hast deine ersten Anfänge in der Meditation gemacht. Alles weitere und tiefergehende, dann auch mit anderen Praktiken, ist etwas, was ganz in deinem Rhythmus sich entwickelt.

Teile mir deine Erfahrungen mit dem meditieren mit und welche Techniken für dich am einfachsten umzusetzen sind.

Kleine Liste, wo man Meditationszubehör erwerben kann:

  1. Yogi-shop.com
  2. Asana Yoga.de
  3. Handelsturm.de
  4. Yogisan-shop.com
  5. Ongnamo-Versand.de
  6. Lotus-Design.com

Glg Mahadevi – MairoM

Written by mahadevi

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