Verwirrung

Sicherlich stimmst du mir zu, wenn ich sage, das es gerade für Scanner sehr wichtig ist sich eine Routine zu erarbeiten. – kein gutes Wort, klingt anstrengend und mit viel Aufwand verbunden –

eine Routine zuzulegen oder anzueignen, ja damit fühle ich mich besser.

Routine hat wirklich viele Vorteile. Da hast du einfach für dich einen Weg gefunden einen Vorgang zu automatisieren, du brauchst dich nicht mehr täglich dazu zu überreden oder dich daran zu erinnern, das du etwas Bestimmtes zu machen hast. Du machst es automatisch, weil es einfach zu deinem Leben gehört, weil du dich entschieden hast, das das jetzt zu deinem Leben gehört. Das ist doch ein gewisser, nicht unbedeutender Unterschied.

Du hast also für dich herausgefunden, das es dir in vieler Hinsicht das Leben vereinfacht, was wiederum dazu beiträgt, das du dich besser fühlst.

Das ist es doch was wir wollen uns mit uns und mit unserem Leben besser fühlen, es bestärkt uns in unserem Selbstvertrauen und unserer Selbstsicherheit.

Das ist nicht alles, Routine sorgt auch dafür, das so einiges in deinem Leben effektiver und erfolgreicher läuft. Zum einen, weil es dich nicht mehr so viel Aufwand kostet wie zu Beginn und du wirst automatisch besser in deiner Routine, deinem Tun.

Man könnte hier vielleicht auch sagen, „laerning by doing.“

Routine – Einbruch

Da ist es passiert, da hast du dich vielleicht über Wochen oder sogar Monate hinweg täglich bemüht eine Routine aufzubauen und warst wirklich gut dabei und von einem auf den anderen Tag hörst du auf einmal  damit auf. Was ist passiert???

Vielleicht waren über einen gewissen Zeitraum deine äußeren Umstände mehr oder weniger gleich und es war doch relativ einfach eine Routine in deinen Tag einzubauen. Das heißt eine bestimmte Zeit, einen bestimmten Ort und die entsprechende Atmosphäre zu schaffen, damit du deine Routine zum wachsen bringen kannst.

Plötzlich,  – Drama – gibt es Veränderungen in deinem Leben. Du fährst in den Urlaub, deine Arbeitsstelle hat sich geändert, du bekommst ein Baby oder oder oder, und deine ganze, meist mühevoll aufgebaute Routine ist dahin.

Ich weiß wovon ich spreche, ich bin ja auch eine Scannerin und das ist mir schon mehr als nur einmal passiert. Ein Aller Heilmittel dagegen habe ich auch noch nicht gefunden.

Verpasster Wiedereinstieg

Warum auch immer, jedenfalls fällt es unglaublich schwer sich wieder seiner Routine zu widmen, einen neuen Raum und passende Umstände dafür zu schaffen. Vermutlich weil du anfangs so richtig sauer auf dich bist, das du deine Routine hast sausen lassen, vielleicht schämst du dich ja sogar für deinen Mangel an Disziplin so ein bisschen Routine nicht durchgehalten zu haben. Wie auch immer, ein Wiedereinstieg rückt in weite Ferne, denn gerade bist du viel zu sehr damit beschäftigt dich schlecht zu fühlen, das du wieder mal die unschöne Seite des Scanner dasein gezeigt und gelebt hast. So geht es mir dann meist.

Die Zeit, dein Freund

Eine gute und entspannte Lösung für mich war und ist in solchen Fällen einfach. Ich lasse Zeit vergehen, bis sich die Emotionen wieder gelegt haben, ich meinen Frust abgebaut habe, bis ich dann irgendwann – ups, schon wieder so ein unnützes Wort – merke, ich bekomme wieder Lust, die Routine neu zu beginnen. Jetzt kannst du einen neuen Rahmen für die Routine schaffen und ohne Ärger auf dich neu beginnen. Dieses mal fällt es dir sogar leichter, denn du kennst ja den Ablauf bereits.

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Die Routine festigen

Was hält dich bei der Stange? Was ganz gut funktioniert ist das belohnen. Ich meine das nicht in Form von Schokolade, naja, vielleicht auch, aber eigentlich meinte ich ehr in Form von Wertschätzung und Respekt sich selbst gegenüber, das man beständig und zuversichtlich angefangen hat und weitermacht. Das stärkt auch wieder das Selbstbewusstsein, du baust es wieder behutsam auf.

Was auch hilft. Lege dich nicht fest auf ein bestimmtes Zeitfenster, sonst landest du nur viel zu schnell wieder in der Situation, das du deine Routine abbrichst.

Du brauchst eine Option, ein Ausweich Zeitfenster, wenn du normalweise deine Routine morgens machst, weil du ein „Early bird“ bist, fantastisch. Da das Leben aber nicht in gleichen Bahnen verläuft kommt es ja doch mal vor, das du einen frühen Termin einhalten musst oder etwas anderes Unvorhergesehenes zu erledigen ist, dann weiche auf ein Zeitfenster am frühen Abend oder vor dem zu Bett gehen aus. Halte diese zweite Option aber unbedingt fest und ein, sonst verläufst du dich in 5 – 10 Zeitfenstern, was meist damit endet das du gar keines nutzt, weil du ja noch so viele Ausweichmöglichkeiten hast. Tricky hmm….

Was könnte eine nützliche Routine sein?

Grundsätzlich denke ich, alles, was dich stärkt, was dir deinen Tag vereinfacht, was deiner Familie, deiner Karriere oder deiner Gesundheit dienlich ist, was dich gut fühlen lässt, ist es wert eine Routine daraus zu machen.

  • Das könnte eine Meditation sein
  • das Abarbeiten einer To Do Liste
  • vielleicht Haushalt Aktivitäten
  • die Organisation eines Wochenplans
  • Fitnessaktivitäten (Joggen, Yoga, Aikido usw.)
  • selbst Schuhe putzen

ließe sich zur Routine machen, wenn man das möchte. Es gibt also keine Grenzen darüber etwas routinemäßig auszuüben. Allerdings das ganze Leben auf eine Anhäufung von Routinen auszurichten ist völlig übertrieben und sorgt doch eher wieder für das Gegenteil dessen, was du dir erhoffst.

Ein zu viel, an was auch immer, Routinen, Kuchen, Party machen, ist nie dienlich. Außerdem sollte bei dem Ganzen ja auch noch eine gewisse Freude dabei sein.

So, jetzt bist du dran, ich bin wirklich neugierig, ganz Scanner like, was du für dich herausgefunden hast, um eine Routine zum Bestandteil deines Lebens zu machen.

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P. S. Meine nächste Routine wird das „Wochen-Mitte-Zitat“. Morgen beginnt der Spass.

Liebe Grüße euch allen Marion Mahadevi

 

 

 

 

Written by Scannerin

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