Zebrakariert

Der/dein/mein 7 Jahres – Zyklus

Es ist wieder soweit. Die letzten paar Wochen haben mich wieder mal an Situationen erinnert, die ich in ähnlicher Form schon mal und schon wieder und öfter erlebt habe.

Ich bemerke eine Unzufriedenheit, die sich einschleicht, weil ich allem und jedem gerecht werden will. Die Dinge und Bedürfnisse die mir und für mich wichtig sind, stelle ich hinten an.

Na kommt dir das auch bekannt vor?

Die Unzufriedenheit steigt, ich fange an rum zu zicken und ziehe mich emotional zurück. Sagen tu ich zu diesem Zeitpunkt meist noch nichts, schließlich denke ich ja, ich hab das alles noch im Griff und wenn ich nächste Woche wieder mehr Zeit habe haha, dann kümmere ich mich wieder mehr um mich.

Und tatsächlich, ein ganzer Nachmittag nur für mich, ganze Berge auf die ich mich jetzt stürzen kann und mein Ding ausleben kann.

 

Zebrafein

Was passiert, ich bin wie gelähmt und bringe gar nichts auf die Reihe. Zum einen, weil ich gar nicht weiß, mit was ich beginnen soll und zum anderen, ich für den Moment das Gefühl habe, durch die Erledigung von 1-2 Dingen nicht wirklich etwas bewegt zu haben, das mich zufrieden stellt. Frust, also lieber gar nix machen, zumindest nicht an diesem Nachmittag. Obwohl ich natürlich genau weiß, das ich mit irgend etwas anfangen muss.

Ganz klar, kann ich das vor mir entschuldigen. „Hey Marion entspann dich, du hast dir einen faulen Nachmittag verdient.“

Leider funktioniert das nicht so gut, ich fühle mich dadurch kein bisschen besser.

Im Gegenteil, ich werde noch unzufriedener. Spätestens jetzt weiß ich, ein Gespräch muss her.

Nächste Herausforderung, wann ist der beste Zeitpunkt dafür, das ich all das dem Partner präsentiere ohne emotional überzulaufen und das Ganze zu heftig auf den Tisch knalle.

Es vergeht noch eine Woche, ich koche. Schließlich sage ich wenigstens, wir müssen reden.

Dann ist es soweit, ich lasse alles raus, unverblümt, ungeschmückt und ohne Schnörkel. Im stillen hoffe ich, das es keinen Eklat gibt, wäre das Ende der Beziehung, weil mein Lieblings Gegenüber eine ziemlich andere Einstellung zum Leben hat wie ich. Oder will ich das vielleicht sogar und will es mir nicht eingestehen. Ich bin echt durch den Wind.

Was will ich eigentlich?

Warum komme ich immer wieder an diesen Punkt?

Und das, wie ich jetzt festgestellt habe, ziemlich regelmäßig, alle 7 JAHRE.

Warum Krempel ich dann mein ganzes Leben immer wieder um?

Das betrifft dann den Job, die Wohnung, die Partnerschaft und ein paar andere Kleinigkeiten.

Brauche ich das wirklich?

Dieser Radikal-Schlag alle 7 JAHRE geht mir mittlerweile echt selbst auf den Keks. Ich weiß sehr wohl, das dies bei mir nichts mit dem Partner, dem Job als solches oder mit der Wohnung zu tun hat, naja, mit der Wohnung vielleicht schon.

Es hat mit mir zu tun.

Geht es allen Scannern so?

So wie es aussieht und sich anfühlt habe ich das, was mich zufrieden stellt, mich happy macht auf Dauer und mir gefühlte Beständigkeit gibt noch nicht gefunden.

Oder laufe ich vor etwas davon. Will ich mich vielleicht mit etwas bestimmten nicht konfrontieren, das ich selbst noch nicht fest machen, greifen kann oder sehen will.

Habe ich Angst vor etwas, die sich unbewusst immer wieder in den Vordergrund bringt und ich sie verdränge ohne genau zu wissen, worin diese Angst besteht.

Solche und ähnliche Fragen beschäftigen mich zusätzlich die letzen Wochen.

Tschaka

Vielleicht ist es aber doch viel einfacher und ich bin eben ein Mensch der größere und weitreichendere Veränderungen regelmäßig braucht und dann auch sucht. Das fühlt ich wenigstens stimmig und richtig an. Es ist wie ein Befreiungsschlag, so als könnte ich in den gegebenen Umständen nicht mehr richtig atmen.

Liegt die Antwort wirklich im Scanner sein?

„Hey Marion, du bist eine Scannerin, du weißt es, nimm es einfach so  – ganz an. Es gehört eben zu dir und deinem Leben, das bist du.“

Und mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Außer vielleicht, – also sorge dafür, das es dir gut geht, dann geht es den anderen in deinem Umfeld auch gut!“

Wenn du das gerade liest und selbst Scanner/in bist, dich mit ähnlichem, im 7 Jahresrhythmus auftauchenden, inneren wie äußeren Unruhen auseinander setzt, hast du vielleicht einen Tipp.

Oder du hast genau jetzt das Bedürfnis, dich über dein widriges, und mal ehrlich, auch für einen Scanner, nicht logisches Denken, auszukotzen.

Sicher kennst du dann auch die Ansicht deines näheren Umfeldes, das für so ein Denken und Handeln ja gar kein Verständnis mehr aufbringen kann, vor allem, wenn du die 20-ziger schon hinter dir gelassen hast.

Las es raus, ich wäre mehr als begeistert von dir zu hören, wie du mit solchen Phasen umgehst.

Schreib mir und allen Scannern/innen, die sich nur allzu gut in dich hinein fühlen können.

dream

Ich will damit nicht sagen, das ich als Scanner total unglücklich bin, im Gegenteil, ich könnte und wollte auch kein konventionelles und gesellschaftliches angepasstes Leben führen, weil es nicht zu mir passt.

Ich habe mich in den letzten Jahrzehnten mehr und mehr kennen gelernt und akzeptiert, das ich da eben anders ticke als die meisten, das ist absolut ok. Ich bin auch echt happy für meinen Kreativitätendrang und meine Neigung zur Metaphysik und Spiritualität, ich liebe diese Vielseitigkeit.

Es gibt eben nur diesen 7 JAHRES-ZYKLUS, der sich mir noch nicht erklärt und mir echt zu schaffen macht. Ich bin kein Exzessiver Typ, aber hier scheint es immer nur ein ganz oder gar nicht zu geben.

Kannst du das verstehen?

Natürlich kenne ich, wie die meisten Scanner, die Bücher von Barbara Sher zum Scanner dasein und diese Bücher haben mir echt schon viel geholfen, Zugehörigkeit und Dankbarkeit zur Thematik geschenkt, nur mit diesem 7 JAHRES DING komme ich einfach nicht weiter.

barbarasher-Seminar

Ich bin gespannt auf deine Antwort.

Bekennende Scannerin mit Leib und Seele

Marion

 

 

 

Written by Scannerin

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